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Presse Aktuell

Lausitzer Rundschau

Der Auftrag für eine neue Lasersäge ist bereits ausgelöst. Stahlrohre können so sekundenschnell und millimetergenau geschnitten werden. Gerüstbau-Gigant aus Großräschen Altrad plettac production fertigt 19 000 Tonnen pro Jahr / Neue Lasersäge bestellt GRO.RÄSCHEN Gerüste aus Großräschen gibt es auf der ganzen Welt. Hergestellt werden sie von der Altrad plettac Production GmbH (ApP), die am Standort weiter investieren will. Hinter dem Unternehmen verbirgt sich ein Mann aus der Wüste. ApP-Geschäftsführer Ulrich Lawory kommt ein wenig ins Schwärmen, wenn er von Mohed Altrad spricht. Er zählt auf: Mohed, der "Weltunternehmer des Jahres 2015" und Eigentümer eines Imperiums. Bei Betonmischern und Schubkarren sei die Altrad- Gruppe die Nummer eins.Im Gerüstbau stehe sie an zweiter Stelle weltweit. Ihr gehören rund um die Kugel mehr als 130 Unternehmen. Auch die Altrad plettac Production GmbH in Großräschen, die Mohed Altrad 2004 übernahm. "Der kleine Nomade aus der Wüste hat einen großen Sprung gemacht, als er uns gekauft hat", sagt App-Chef Ulrich Lawory in einer kleinen Runde mit dem Landrat des Oberspreewald-Lausitz-Kreises, Siegurd Heinze (parteilos) und Wirtschaftsförderern der Region. Vor zehn Jahren habe den Mann kein Mensch gekannt. Auch er nicht. "Er war ein No-Name", betont Lawory. Zweimal war der Franzose bisher am Großräschener Standort gewesen. Das aber ist schon zehn Jahre her. Würde er öfter kommen (müssen), wäre das eher kein gutes Zeichen, vermutet Lawory. Der Blick auf die Leistungszahlen veranlasst den eher publikumsscheuen Mohed Altrad wohl nicht, von seinem Firmensitz in Montpellier nach Deutschland zu reisen. Das jährliche Fertigungsvolumen in Großräschen liege bei 19 000 Tonnen an Stahlgerüsten, sagt Lawory stolz. Damit komme ApP auf 34 Millionen Euro an Umsatz. Jährlich investiere das Unternehmen rund eine Million Euro ins Werk. Für rund 700 000 Euro bestellte ApP jüngst eine neue, dritte Lasersäge. In Sekundenschnelle und Millimeter genau werden mit diesen Maschinen Stahlrohre passend zerschnitten. Beachtlich für die Region ist auch die Mitarbeiteranzahl. Direkt bei ApP beschäftigt sind 140 Leute, darunter neun Auszubildende, die zum großen Teil aus Großräschen und der Region kommen. "Ausbildung ist für uns total wichtig. Ein Gerüst kann nicht einfach zusammengebruzelt werden, da braucht man Fingerfertigkeit", erklärt Geschäftsführer Ulrich Lawory. Weitere 70 Mitarbeiter gibt es am Großräschener Standort noch in der ausgelagerten Verzinkerei. Beim Verputzer B&B arbeiten 30 Leute. In Summe also rund 250 Menschen,die für den Gerüstbau-Giganten aus Großräschen arbeiten.

Zum Thema:
1965: Gründung Betriebsteil Sedlitz des Metallbaukombinats Leipzig (MLK)
1988: Umzug ins Werk Großräschen
1990: plettac-Übernahme: Stahl-und Maschinenbau GmbHAb1991: Gerüst- Spezialisierung, Automatisierung, Aufbau der Verzinkerei
1995: Eröffnung des Außenlagers Großräschen Süd (60 000 Quadratmeter)
2004: Übernahme durch Altrad. Seitdem: Altrad plettac Production (ApP)

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